Aufgrund unserer fachzahnärztlichen Ausbildung haben wir uns auf die Durchführung kieferchirurgischer Eingriffe spezialisiert.
Heute können auch kieferchirurgische Eingriffe sehr schonend durchgeführt werden.
In vielen Fällen bietet unser Kiefer nicht ausreichend Platz für den vollständigen Durchbruch der Weisheitszähne.
Schmerzen, Entzündungen und Zahnverschiebungen sind häufige Folgen. Ist ein Platzmangel absehbar, so sollte zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr die Entfernung der Weisheitszähne erfolgen. Oft steht diese Entscheidung auch nach Abschluss einer kieferorthopädischen Behandlung fest.
Auch tief im Kiefer verlagerte Weisheitszähne können wir schmerzlos und sicher entfernen. Der Eingriff erfolgt schonend in örtlicher Betäubung, Sedierung (Dämmerschlaf) oder auch in Narkose. Bei fachkundiger Durchführung und Nachsorge sind die früher gefürchteten Beschwerden nach dem Eingriff minimal.
Es kommt vor, dass ein bleibender Zahn nicht von alleine durchbricht. Dies kann verschiedene Ursachen haben. In Zusammenarbeit mit einem Kieferorthopäden helfen wir dem Zahn Ihres Kindes in die entsprechende Lücke zu wandern.
Wir legen den noch im Kiefer unter der Mundschleimhaut liegenden Zahn chirurgisch frei und versehen die Krone des Zahnes mit einem speziellen Anker, so dass der Kieferorthopäde im Verlauf mehrerer Monate mit Hilfe einer Zahnspange den Zahn einordnen kann. Dieser Eingriff ist unkompliziert und wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt.
Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zum Erhalt von Zähnen, deren Wurzeln durch Entzündungen bereits stark geschädigt worden sind.
Oft wurden die betreffenden Zähne zuvor wurzelkanalbehandelt, jedoch ohne dauerhaften Erfolg. Ursache für anhaltende Entzündungen im Bereich der Zahnwurzel sind Bakterien im Wurzelkanal. Wir beseitigen die bakterielle Besiedlung dieser Region durch eine Entfernung der infizierten Wurzelspitze und eine Aufbereitung des Wurzelkanals mit speziellen ultraschallgetriebenen Instrumenten. Der Wurzelkanal wird mit einer speziellen Füllung dicht verschlossen, so dass die Entzündung endgültig abheilen kann.
All dies spielt sich im Millimetermaßstab in oft schwer einsehbaren Bereichen ab. Zur Gewährleistung einer hohen Sicherheit verwenden wir grundsätzlich optische Vergrößerungs- und Beleuchtungssysteme.
Auch bei jugendlichen Patienten können verschiedene Zystenarten im Bereich des Kieferknochens auftreten.
Zysten weisen grundsätzlich eine Wachstumstendenz auf, so dass es dauerhaft zu einer Schwächung des Kiefers kommt. Eine Entfernung ist daher notwendig.
Akute Entzündungen im Kieferbereich werden durch bestimmte Bakterien verursacht.
Symptome sind starke Schmerzen, ausgeprägte Schwellungen im Kiefer- und Gesichtsbereich und besonders bei Kindern oft Fieber. Ist der Unterkiefer betroffen, so können auch Schluckbeschwerden die Folge sein. Eine schnelle chirurgische Behandlung der betroffenen Bereiche ist notwendig um eine Ausbreitung in den übrigen Organismus zu vermeiden. Unter Umständen ist zusätzlich eine Gabe von Antibiotika notwendig.
Nach Abklingen der akuten Entzündung ist immer eine Behandlung der Ursache erforderlich. Wenn ein Weisheitszahn die Ursache war, so muss dieser in der Regel entfernt werden.
Tief ansetzende Lippenbändchen sind häufig dafür verantwortlich zu machen, wenn sich zwischen den mittleren Schneidezähnen eine Lücke ausbildet. Dann ist es notwendig das Lippenbändchen im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffs zu verlagern.
In manchen Fällen ist das Zungenbändchen zu kurz. Dadurch ist die Zunge in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Um die Beweglichkeit der Zunge zu verbessern wird das zu kurze Zungenbändchen im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffs durchtrennt.
Implantate können erst nach Abschluss des Kieferwachstums gesetzt werden.
Das heißt, frühestens mit 18 Jahren. Gerade bei Jugendlichen kommt es jedoch immer wieder vor, dass sich infolge eines Zahnunfalls, der zu einem Verlust eines bleibenden Oberkieferfrontzahnes geführt hat, bereits mit 18 Jahren die Frage nach einem Implantat stellt. In der Regel sind die Nachbarzähne gesund, so dass ein Abschleifen zur Herstellung einer Brücke heute nicht mehr in Frage kommt.
Das notwendige Zuwarten bis zum Wachstumsabschluss führt zu einem deutlichen Kieferknochenabbau in der geplanten Implantatregion. Da es sich zugleich immer auch um eine ästhetisch relevante Region handelt, ist hier sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet der Implantologie erforderlich, um zuverlässig ein gutes Behandlungsergebnis erzielen zu können.
Bis zur Implantation kontrollieren wir das Kieferwachstum, verhindern eine Einengung der Lücke durch Nachbarzähne und stellen eine unproblematische Sprachentwicklung und Ästhetik mittels speziellen Platzhaltern sicher. Wenn das Kieferwachstum abgeschlossen ist setzen wir in der entsprechenden Region ein Implantat. Zuvor entscheiden wir, ob wir zur Gewährleistung einer sicheren Implantation zusätzlich knochenaufbauende Maßnahmen durchführen müssen.
Wie in anderen Körperregionen gibt es auch im Bereich der Mundschleimhaut verschiedene Erkrankungen, die Beschwerden verursachen können oder auch nicht.
Bei Kindern und Jugendlichen handelt es sich in den allermeisten Fällen um gutartige Veränderungen. Dennoch ist in vielen Fällen eine Behandlung notwendig, um schnell eine Beschwerdefreiheit zu erreichen.